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Pyramidenleiste
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VEREIN ENKIRA

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   Projekt Hawara

  Allgemeine Informationen

    Amenemhet III errichtete eine zweite Pyramide im heutigen Ort Hawara. Er war eine altägyptischer König im Mittleren Reich (12. Dynastie), der etwa von 1842 bis 1795 vor Chr. regierte. Amenemhet III. liess zwei Pyramiden erbauen. Seine erste Pyramide bei Dashur, wird “Die Schwarze” genannt, weil die Kalksteinummantelung fehlt.

    Wegen der Baumängel der erste Pyramide, liess der König eine zweite erbauen, die sog. “Pyramide von Hawara”.

    Seit der Antike, wurde dieser Pyramidenkomplex aufgrund seiner Grösse und komplizierten Bauart, als “Labyrinth” gerühmt. Herodot war sogar der Ansicht, dass das “Labyrinth” die Pyramiden an Bedeutung übertraf. Ein gewaltiger Tempelbau bildetet den südlichen Teil des grossen, in Nord-Süd-Ausrichtung angelegten Pyramidenbezirks, der mit 158 x 385 m (= 300 x 735 Ellen) nahezu die Ausmasse des Grabbezirks des Djoser erreichte. Der nördliche Abschnitt der Anlage wurde von der Pyramide eingenommen, die sich in Ihrer Bauweise - einem Ziegelkern, mit einer mehrere Meter starken Kalksteinverkleidung  und einer Nordkapelle - nicht wesentlich von den Pyramiden ihrer Zeit unterschied.

    der Tempelkomplex und die unterirdische Anlage der Pyramide verdienen hingegen besondere Erwähnung. Allerdings ist die Tempelanlage derart verwüstet, dass auch die zahlreichen antiken Beschreibungen von Herodot, Diodor, Strabon und Plinius, keine auch nur annähern sichere Rekonstruktion des einstigen Aussehens erlauben. Alle antiken Berichte erwähnen eine Vielzahl an Kapellen und Höfen, ohne ihre Zahl korrekt anzugeben. Angeblich solle die Kapellen genau die Anzahl der Gaue Ägyptens gebildet haben, wo die einzelnen Lokalgötter des Landes verehrt wurden. Daneben gab es aber auch Heiligtümer für die Hauptgottheiten und natürlich für den König selbst. Die zahlreichen Höfe und Säulenhallen, die wohl die Vorplätze der einzelnen Heiligtümer bildeten, verwirrten die Besucher offenbar dermassen, dass sie sich in den sich wiederholenden Raumsequenzen nicht zurechtfanden und die Anlage als Labyrinth empfanden: Die Flucht dieser Kreuz- und Querwege durch die Höfe, der bunteste Schmuck allenthalben - das alles ist voll unzähliger Schönheit; von den Höfen tritt man in die Kammern, von den Kammern in die Säulenhallen, dann wieder in Kammern und wieder in Höfe. Überall ist die Decke aus Stein ebenso wie die Wände, und diese Wände sind voller Reliefs und jeder Hof ist mit Säulen umgeben... (Übersetzung: H. W. Haussig, Herodot, Historien, II. Buch, S. 148).

    in diesem << Labyrinth >> wurde in monumentaler dreidimensionaler Ausgestaltung der Rahmen für die Götter- und Herrscherkult geschaffen, der in älteren Bauwerken oft nur in zweidimensionaler, bildlicher Wiedergaben an den Tempelwänden den König im Verkehr mit der Götterwelt zeigte. Reste von Architekturfragmenten, Säulenbasen, Säulenfragmenten, Kapellenteilen und Statuen, zumeist aus Granit gefertigt, belegen die dreidimensionale Umsetzung der Gemeinschaft des Göttlichen mit dem Irdischen. Nacj den antiken Schilderungen lagen unter dieser gewaltigen Anlage offenbar weitere Kammern, in denen die Särge der Erbauer des “Labyrinths” sowie die Bestattungen der heiligen Krokodile standen.

    Der Eingang der Pyramide selbst lag diesmal an der Südseite. Gestaltung und Konstruktion der Innenräume bilden das Bindeglied zwischen den unterirdischen Anlagen der 12. Dynastie  und den Pyramiden der 13. Dynastie. Der Bestattungstrakt befindet sich wieder fast exakt unter dem Zentrum der Pyramide und ist ähnlich wie bei Sesostis II. in Anspielung auf das Osirisgrab von einem Korridor- und Gangsystem umschlossen. Die Sarkophagkammer ist zum ersten Mal seit Snofru (Meidum, Knickpyramide) wieder Nord-Süd orientiert.

    Im Gegensatz zur Dahschur-Pyramide haben sich die Baumeister in Hawara ein raffiniertes System an Blockierungen und blinden Korridoren einfallen lassen, das auffällig an das System des Abydos-Grabes  Sesostris III. erinnert. An jedem Knickpunkt der Korridorführung endet der Korridor blind in einer Kammer. Der weitere Korridorverlauf ist als ein in der Decke verborgener Gang angelegt. Jede dieser Knickpunkte sollte mit einem gewaltigen, bis zu 20 t schweren Blockierungsstein aus Quarzit versperrt werden.

    Soweit die ägyptologische Forschungen und Ergebnisse. (Quelle: Peter Jánosi, Die Pyramiden)

    Es gibt jedoch auch noch andere Informationen:

  • Es ist das grösste Bauwerk, das  jemals von Menschen konstruiert wurde  mit ca. 3000 Räumen, Korridoren, beweglichen Wänden usw.
  • Der Bau dauerte 365 Jahre (von 4608 bis 4243 v. Chr.).
  • Der Durchmesser von Osten nach Westen beträgt 48 000 ägyptische Ellen, 25,152 km.
  • Gebaut nach dem “Goldenen Kreis”, schliesst die “Hallen der Aufzeichnungen” mit ein. Ist gebaut aus Granit und einer speziellen Technik mit Gold, welche übermittelt  wurde von einer verschwundenen Zivilisation, welche viel älter ist als die ägyptische.
  • An den Wänden ist das astronomische Wissen der Ägypter geschrieben. Aus den schwer lesbaren Schriften kann man alle astronomische Entdeckungen ablesen. Auf dem riesigen Tierkreis sind die Sternbilder untergebracht.
  • Viele Wände sind beweglich. Daher auch das Labyrinth. Altertümliche Texte beschreiben, daß sich dort Menschen verlaufen haben und dann dort verstarben. Sie berichten auch von geheimen Räumen im innern des Labyrinths, gefüllt mit Kunststücke und Urkunden einer Zivilisation, welche tausende von Jahren vorher dort erblühte.
  • Es befinden sich dort Räume mit den Urkunden von der Geschichte Ägyptens und den astronomischen Wissen in jener Zeit.
  • Auf 36 großartigen Tafeln steht mit Hieroglyphen geschrieben, die Art der Berechnungen der letzten Abwendung der Verschiebung der Pole der Erde. Dieses Wissen sollte die Menschheit besitzen.

Das große Labyrinth wird von den meisten Archäologen als Tatsache angenommen, deren Auffinden jedoch sehr schwierig ist, da über die Jahre durch die Last der Wüste eingestürzt ist.

Auch schreibt der griechische Reisende Herodot über das Labyrinth:

“Ich habe es noch gesehen, das Labyrinth, es übersteigt alle Worte. Gewiss übertrafen schon die Pyramiden jede Beschreibung, und jede von ihnen wog viele Werke der Griechen auf, das Labyrinth aber überbietet sogar die Pyramiden. Es hat zwölf überdachte Höfe, deren Tore einander gegenüber liegen, sechs im Norden, sechs im Süden, alle dicht nebeneinander. Rings um alle läuft eine einzige Mauer. Zwei Arten von Kammern sind in diesem Gebäude, unterirdische und darüber oberirdische, zusammen dreitausend, je tausendfünfhundet von beiden Arten. Durch die oberirdischen Räume bin ich betrachtend selbst gegangen und spreche aus eigener Erfahrung; von den Kammern unter der Erde habe ich mir nur erzählen lassen. Den die ägyptischen Aufseher wollten sie auf keinen Fall zeigen, sie erklärten, dort befinden sich die Särge der Könige, die dieses Labyrinth von Anfang an gebaut haben und die Särge der heiligen Krokodile. So kann ich von den unteren Kammern also nur sagen, was ich gehört habe, die oberen, die ich mit eigenen Augen sehen konnte, sind ein geradezu übermenschliches Werk... An die Ecke am Ende des Labyrinths stößt eine vierzig Klafter große Pyramide an, in die riesige Figuren eingehauen sind. Ein unterirdischer Gang führt in das Innere der Pyramide... Doch ein noch größeres Wunderwerk bietet der so genannte Moeris-See, an dessen Ufern dieses Labyrinth errichtet ist... dass er ein Menschenwerk und künstlich gegraben ist sieht man deutlich. Denn etwa in der Mitte des Sees stehen zwei Pyramiden, die fünfzig Klafter hoch aus dem See hervorragen und ebenso tief hineinreichen. Auf beiden Pyramiden steht ein Kolossalbild aus Stein, eine auf einem Thron sitzende Figur...”

Diese Informationen sind von so grosser Brisanz, dass sich dort weitere Forschungen und Ausgrabungen anbieten.

Hier ist eine Animation des Labyrinths von Hawara:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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